Heute ist Fashion Revolution Day

erinnern wir uns noch an heute vor einem Jahr, als in Bangladesh eine Fabrik einstürzte?

Die Folge waren 1133 getötete und über 2500 verletzte Menschen, hauptsächlich Textilarbeiterinnen, die trotz Einsturzgefahr des Gebäudes zur Arbeit gezwungen wurden. Heute, ein Jahr später, sind inhumane Arbeitsbedingungen, mangelnde Sicherheitsstandards am Arbeitsort, Bezahlungen unter dem Mindestlohn und 12 Stunden Schichten pro Tag in der Textilbranche noch immer keine Seltenheit.

Bei der Aktion “#INSIDEOUT”  ein Kleidungsstück auf links  tragen und die Frage nach den Produktionsbedingungen von Textilien laut werden zu lassen kann öffentlichkeitswirksam sein, aber auch so kann man darüber nachdenken woher unsere Kleidung, die Stoffe, das Garn kommt und ob es lauter Lieblingsstücke sind, damit wir sie auch lange tragen können.

Ex und hopp sollte von gestern sein. Ich denke man kann auch nachhaltig modisch sein ohne trutschig aus zuschauen, wie aus dem Altkleidersack geschlüpft.

ein paar Links zum Thema:

Handmade Kultur

Fashion Revolution

eine der vielen Bloggerinnen

es kommt immer anders

… und heißt nun Abschied nehmen.

Die bunten Shirts sind zugeschnitten und die weißen Fäden sind in den Maschinen eingefädelt und jetzt kommt es anders.

Nichts mit Nähen. Schwarze Kleidung einkaufen und Ade sagen.

Abwarten und Tee trinken

…  bin ich dazu nicht zu alt?

Tee zum Warten

warum später? Ich lebe doch heute.

Und wenn ich Rücksicht nehme auf seltsame irritierende  Empfindlichkeiten, darf ich sowieso nichts mehr tun.  Ich  stecke Bohnen im März, nicht weil ich  deine Saat nach dem Frost kritisiere. Ich nähe  ein Kleid so, wie ich es mag, nicht weil es eine Kritik an deiner Vorgehensweise ist.

Du bist okay, ich bin okay. Sonst nix.

Ich warte nicht mehr. Und ich entschuldige mich auch nicht für Dinge, die ich nie getan habe.  Saatgut  ist auf dem Weg. Jetzt wird genäht.