Das Töpflein

seit Sonntag habe ich endlich einen Grappen

Grappen

und seitdem geht mir eine Textzeile nicht aus dem Kopf: Das Töpflein mit dem Hulle- Bulle- Bäuchlein. Es ist ein Märchen, das wir unseren Kindern vorlasen. Nur wie war nochmal der Text? Also heute mal die Suchmaschine betätigt, um es zu finden.  Ich denke, hier ist es: Märchenkiste

Kann man das essen? das ist doch Unkraut

Melde

wächst überall. Melde  kannte man wohl auch im Mittelalter. Noch nach dem Krieg aß man es bei uns. Dann war es Viehfutter.

Hier sieht man auch  gelbe Kulturmelde (rundere und größere Blätter) neben  wilder Melde  und Dill:

Melde und Dill

… also Blattspitzen geerntet und gewaschen:

Melde gewaschen

… eine kleingeschnittene Zwiebel in Öl andünsten, Melde dazu und mit wenig Wasser  garen. Fällt zu einem Drittel zusammen.

Vorsichtig testen. Keine Ahnung, was mich erwartet:

schmeckt schon ohne Zugabe von Salz würziger wie Spinat. Ein klein wenig Salz dazu. Sehr lecker, wie Spinat, …  nur runder, nicht so erdig wie Spinat und nussiger. Wobei ich bei Spinat unbedingt  Gemüsebrühe dazugeben würde und Muskat. Das braucht Melde nicht.

Melde mit Dinkelbrei

 

Kochen im Mittelalter

… schon wochenlang wälze ich Literatur und Kochbücher. Auch meine Mitstreiter sind fleißig am probieren was machbar ist.

Das Gerücht von großen Braten am Spieß ist halt nicht haltbar.  Nur Haferbrei und Grütze  auch nicht das wahre.

Also sind wir gespannt auf das letzte Wochenende im Juni  in Adventon.

Was gestern hätte fertig sein sollen …

…. aber erst seit vorgestern  als Idee existiert.

Patchworkstoffe

gut eingelagerte Stoffe aus einer Serie “Herr der Ringe” und diverse andere Schätze. Lange wollte ich sie einfach nur behalten. Jetzt lasse ich sie los.

Man darf gespannt sein, was das wird.  Und wir werden sehen, wie lange das dauert.

Ringelblumensalbe – [Test]

Als ich gestern meine inzwischen erblühten Ringelblumen  sah, dachte ich, dass ich doch damit mal  versuchen könnte auf eine einfache Art Salbe herzustellen.

Ringelblumen

geerntet habe ich 45 g. Das sind 20 Blüten. Abgezupft und ab in ein  Marmeladenglas:

Ringelblumenblütebblätter in Öl

und dann war es spannend, wievielt Olivenöl man braucht, um alles bedeckt zu bekommen. Also ab auf die Waage und  langsam dazugekippt. Am Ende war es 150 ml  und ich hoffe, das ist nicht zu knapp:

Ringelblumen Öl

Deckel zu und jetzt muss ich erst mal drei Wochen warten.

Lauter Nanas … oder “Spiel mit mir”

Wenn man im Moment in die Nähe der Kunsthalle Würth kommt, sieht man überall Nanas. Teilweise sind das sogar Spielplatzfiguren

 

Alleine diese lohnen schon   zu kommen, denn wo sonst kommt man diesen großen Skulpturen so nahe.  Aber Niki de Saint Phalle hat weitaus mehr geschaffen. In der Ausstellung “Spiel mit mir” sieht man ihre anderen Schaffensperioden. Kollagen aus Gegenständen, Schießbilder, Wollskulpturen, Maschinen. Leider darf man im Museum nicht fotografieren.

Ich werde bis Mitte Oktober noch ein paar mal in die Ausstellung gehen.

Nachlese zu Wolle färben

In der Färbeecke ging es bei vom Schaf zur Wolle bunt einher. Unter anderem wurden körbeweise Brennnesseln an geschleppt und zum Färbesud aufgekocht.

Topf mit Brennnesseln

Am nächsten  Tag  abgekühlt die Blätter in Tücher gebunden, mit dem Wollstoff in den Färbesud gegeben und  nochmal aufgekocht.  Als die Farbe schön kräftig war heiß  herausgenommen.

färben

danach entwickelten wir ihn noch  ohne Abkühlen weiter mit Eisenschwefel (ein Esslöffel voll aufgelöst im Brennnesselsud  imitiert das Kochen in einem blanken Eisenkessel).

Wolle, dunkelgrün

(vorne das kleine helle Stückchen ist  der Farbton ohne  Eisenschwefel)

…. Und dann war da noch der große Sack mit Zwiebelschalen. Diesmal im Zwiebelsud  Wolle wie beim Test, aber noch zwei handgesponnenen Stränge. Einer davon ungefärbte graubraune Wolle.

Wollstränge, natur

das sah dann abends so aus:

Wolle

(vorne die zwei handgesponnenen; rechts ergab einen Grünton. alle Gelbtöne, auch ganz hinten  das Stück Leinenstoff sind im Zwiebelsud gefärbt. Dazwischen in hellbraun zwei Stränge und ein Kopftuch  mit getrockneter grüner Walnussschale gefärbt.)

Das Ergebnis des Wochenendes:

bunte Wolle

(links nach rechts oben: Kopftuch Leinen Walnussschale,  Wollstoff Brennnessel plus Eisen, Leinenstoff Zwiebelschale, darauf Leinenzwirn in Brennnessel und Walnuss, feiner dünner Wollstoff in Brennnessel und Eisen …. links nach rechts unten: Wolle Krappwurzel, Wolle Walnuss, Wolle Zwiebel und ganz rechts Wolle Birkenblätter)

Probekochen

Beim Hühnerturm wandert öfters einmal etwas in den Kochtopf, aber an Pfingsten  wurde schon mal  für das Templerfest  am 25.+26.6.2011 zur Probe gekocht und in der Pfanne Brot gebacken.

Pilze geschnitten

Pilze

Pfannenbrot

Dann noch zuhause krumme Krapfen und  Weichselsauce:

Krumme Krapfen

Gestern dann noch ging es in den Wald um ein Wellholz für das Pfannenbrot und Stampfer für Erbsenbrei zu holen:

Holz

Wellholz und Stampfer

Und jetzt bin ich gespannt, wie das kommendes Wochenende so wird.